Theater Wildpoldsried präsentiert: William Shakespeare’s „Ein Sommernachtstraum“

Ein Sommernachtstraum in Wildpoldsried

William Shakespeare entführt Sie in seiner Komödie „Ein Sommernachtstraum“ in eine Zauberwelt, in der sich Menschen und Elfen in einer lauen Sommernacht begegnen.

Der Saft der Mohnblume bewirkt, wenn er ins Auge einer schlafenden Person geträufelt wird, dass diese sich beim Erwachen in das erste Geschöpf verliebt, das ihr über den Weg läuft. Dieses Zaubermittel stiftet bei Menschen und Elfen große Verwirrung und bringt die Gefühle der Beteiligten für eine Nacht völlig durcheinander …

Thomas Bayer will in seiner Inszenierung von Shakespeare’s berühmtestem Klassiker unterschiedlichste Akteure und Mitwirkende zu einer außergewöhnlichen, farbenfrohen und temperamentvollen Gesamtproduktion zusammenführen.

Theaterspieler vom Theater Wildpoldsried, Musiker und Sänger aus dem ganzen Allgäu (und darüber hinaus) unter der Leitung von Anke Weinert-Wegmann, Schülerinnen der Ballettschule von Christine Dermody-Bayer aus Marktoberdorf sowie Sänger der Grazer Kapellknaben werden für nur zwei Aufführungen im Dorfsaal des Kultiviert Wildpoldsried das Publikum in eine Zauberwelt entführen.

Spieltage:
Samstag, 14. Mai 2011 um 20 Uhr
Sonntag, 15. Mai 2011 um 17 Uhr

im Dorfsaal im Kultiviert Wildpoldsried

Kartenvorverkauf: ab 02. Mai im Stehcafé Englisch, Mo. – Fr. 14:30 – 17:00 Uhr
Tel. 0173/7489196

Preis: 24 €

Veranstalter: Förderverein des SSV Wildpoldsried

Die Mitwirkenden freuen sich auf Ihren Besuch!

Zwei Welten

Im Jahr 1925 verfasste der Wildpoldsrieder Autor und Heimatschriftsteller Anton Scheufele das Stück „Alpenglühn“, das noch im selben Jahr uraufgeführt wurde.

Wildpoldsrieder Theaterspieler ließen das Werk in den Jahren 1953 und 1988 mit großem Erfolg wieder aufleben.
Aus dieser Vorlage entstand nun – 85 Jahre nach der Uraufführung – das von von Eva Köllner und Gisela Wadtosch verfasste und inszenierte Musiktheater unter dem Titel „Zwei Welten“.

In der Spinnstube des Großbauern Tannhofer
In der Spinnstube des Großbauern Tannhofer

Zwei Welten – der Titel steht für die Inhalte, die dieses Musiktheater vermitteln will: Gegensätze wie Heimat und Ferne, Alt und Jung, Tradition und moderne Lebensweise, Brauchtum und Popmusik werden überwunden und zu einem gemeinsamen Ganzen zusammengefügt.

Wirtshausrauferei
Wirtshausrauferei

Das Allgäuer Stück wurde von der engagierten Gruppe begeisterter Darsteller, Musikanten, Tänzer und Sänger in Allgäuer Mundart auf die neue Bühne im Dorfsaal gebracht und durch moderne Songs und Tanzchoreographien ergänzt.

Im amerikanischen Stahlwerk
Im amerikanischen Stahlwerk

in 8 Aufführungen begeisterten die Akteure die zahlreichen Zuschauer.

Alle Mitwirkenden:Band und Sänger Band und Sänger

Alle Mitwirkenden

Zwei Welten erstmals im neuen Dorfsaal – Kuliviert

Theater fand erstmals im neuen Dorfsaal – Kuliviert statt

In Kempten gibt es das Kornhaus, die bigBOX und natürlich das Stadttheater. Das gibt es auch in Kaufbeuren, genau wie den Staatsaal oder die Zeppelinhalle. Auch Memmingen und Lindau haben große Veranstaltungshallen. In kleinen Städten und Gemeinden jedoch, müssen Veranstaltungen oftmals in die Turnhalle oder das Pfarrheim ausweichen. Das ist aber mit viel Aufwand verbunden. In Wildpoldsried gibt es seit neustem das Kultiviert. Es vereint zukünftig Dorfsaal, Kulturcaf, Bildungszentrum und Gästezimmer unter einem Dach. Mit dem 2. Bauabschnitt sind nun Kulturcaf und Dorfsaal fertig und werden schon fleißig genutzt. Momentan finden dort nämlich die Proben für das Musik-Theater Zwei Welten statt.

Probe: TV Allgäu:Von Kristina Lässig und Martin Hock.

Mirandolina

Sommernachtstheater „Mirandolina

Die Theatergruppe des SSV Wildpoldsried inszenierte mit diesem Sommernachtstheater, im Saal des Landgasthof „Hirsch“, die gleichnamige  italienische Komödie im Stil der Commedia dell’Arte von Carlo Goldoni (1707 – 1793).

Bei diesem italienischen Abend mit Theaterspiel, Musik und kulinarischen Gaumenfreuden entwickelte sich ein facettenreiches Spiel der Liebe aus dem  Florenz des 18. Jahrhunderts.

Diese illustre Geschichte spielt sich in einer Herberge ab.

ie schöne Wirtin Mirandolina ( Angelina Wadtosch ) beherbergt als Gäste den verarmten Marchese von Forlimpopoli ( Tobias Dilger ) und den neureichen Conte von Albafiorita ( Roger Quadflieg ) die beide um die Wirtin buhlen.

Mirandolina, Cavaliere
Mirandolina, Cavaliere
Cavaliere mit Diener
Cavaliere mit Diener
Mirandolina
Mirandolina
Marchese v. Forlimpopoli, Conte v. Albafiorita
Marchese v. Forlimpopoli, Conte v. Albafiorita

Viel interessanter für Mirandolina ist jedoch der Frauenverachter Cavaliere von Rippafratta ( Peter G. Kiesel ), der mit seinem treuen Diener ( Eva Köllner ) angereist ist. Mirandolina bezirzt den Cavaliere so lange bis dieser weich wird und der schönen Wirtin seine Liebe gesteht.Als dann auch noch die beiden Schmierenkomödiantinnen Ortensia ( Gisela Wadtosch ) und Dejanira ( Tina Reiter ) in dem Gasthof absteigen, wird das imposante Durcheinander immer größer. Letzlich aber hat  Mirandolina  die Rechnung ohne  ihren Kellner Fabrizio ( Markus Schlecht ) gemacht. Dieser hat längst ein Auge auf sie geworfen. Mirandolina lässt den Cavaliere abblitzen und heiratet Fabrizio.

Mirandolina - Fabrizio
Mirandolina – Fabrizio
Dejaniera, Conte v. Albafiorita, Ortensia
Dejaniera, Conte v. Albafiorita, Ortensia

Die Geschichte wird untermalt von Gesang und Musik, vorgetragen von  Silvia Zengerle und Hermann Glatz .

Schlußauftritt
Schlußauftritt
Silvia Zengerle, Hermann Glatz
Silvia Zengerle, Hermann Glatz

weitere Mitwirkende:

Beleuchtung : Ludwig Reichart, Franz Mayer

Bühnenbau : Robert Mayr

Kostüme : Irmi Reiter

Maske : Sabine Lulei

Souffleurin : Roswitha Reiter

Kartenvorverkauf : Stehcafe‘ Englisch

Beleuchtung : Ludwig Reichart, Franz Mayer

Plakatgestaltung / Design : Isolde und K.-D. Heinrich

Regie und Gesamtleitung : Eva Köllner